Logo des Ökumenischen Jugendrats

ökumenischer jugendrat

ZVR  630 280 527
Wilhelminenstr. 91/II f
1160 Wien
Tel  +43-676-880 11 18 00
Fax +43-1-481 09 91-30
oejr@junge-oekumene.at

Prof. DDr. Harald Uhl - Vorsitz 1962-64

Meine Zeit im Ökumenischen Jugendrat 1958-65

Durch die internationale Jugendkonferenz des Weltbundes der Bibelgesellschaften in Haus Landskron am Ossiachersee im August 1958 wurden meine schon seit Jungschar- und Kreuzfahrerzeiten mit dem Evangelischen Jugendwerk bestehenden Kontakte derart intensiviert, dass mich das Evangelische Jugendwerk im Herbst 1958 zum Ökumene-Referenten und zum Beauftragten für ökumenische Aufbaulager in Österreich berief; beide Funktionen habe ich bis 1963 ausgefüllt. Auf diese Weise wurde ich Mitglied des am 3. Jänner 1958 gegründeten Ökumenischen Jugendrates in Österreich und übernahm für ihn die Organisation der kirchlichen Angebote während des Weltjugendfestivals in Wien im Juli 1959.

Im turnusmäßigen Wechsel wurde ich am 3. April 1962 zum Vorsitzenden des ÖJR gewählt. In meine Amtsperiode fielen die Vorbereitungen und die Durchführung des ersten ökumenischen Jugendtreffens zu Pfingsten 1963 in Klagenfurt, an dem auch Beobachter(innen) der Katholischen Jugend Österreichs gemeinsam mit 450 Teilnehmer(inne)n mitwirkten. In der Folge übernahm die KJÖ im Herbst 1963 Beobachterstatus im ÖJR, dem die volle Mitgliedschaft nach dem 2. ökumenischen Jugendtreffen zu Pfingsten 1967 in Graz folgte. Mein Versuch, gemeinsam mit dem Ökumenischen Rat der Kirchen eine Nachfolgeveranstaltung für die europäische ökumenische Jugendkonferenz in Lausanne 1960 für Österreich in der zweiten Hälfte der 60er Jahre zu initiieren, kam wegen unterschiedlicher Einschätzungen der ökumenischen Jugendräte in Europa nicht zum Erfolg.

Im Frühjahr 1965 beendete ich aus persönlichen und beruflichen Gründen - ich arbeitete als Jurist in der Bibelgesellschaft und an meiner Dissertation für den Studienabschluss in den Staatswissenschaften - meine Mitarbeit in der österreichischen Jugendökumene, der ich eine unvergessliche ökumenische Prägung verdanke.

Mein Leben danach

Am 24. Juli 1965 fand in Wien meine Hochzeit mit Brigitte Rott, Lehrerin an der Evangelischen Schule am Karlsplatz und leitende ehrenamtliche Mitarbeiterin des Evangelischen Jugendwerks, statt. Überraschend wurde ich im November 1965 als Geschäftsführer der Evangelischen Buchhändler- und Verlegervereinigung nach Stuttgart berufen, wo uns am 12. Juli 1967 unsere Tochter Dagmar geboren wurde (verehel. in Stuttgart seit 2002 mit Dr. theol. Matthias Ahrens).

Im September 1969 ernannte mich das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung in Bonn zum Referenten für die evangelische Kirchenpresse, im Frühjahr 1973 erfolgte mein Übergang zum Pressereferat des Bundesforschungsministeriums in Bonn, dem ich bis zum Ruhestand am 1. Juni 1997 angehörte, zuletzt als Referatsleiter für Grundsatzfragen der Informationstechnik. Zwischendurch war ich von 1977-1981 als Studienleiter für den Deutschen Evangelischen Kirchentag in Fulda als beurlaubter Beamter tätig.

Wir leben - mit der genannten Unterbrechung - seit 1969 in Wachtberg bei Bonn und sind seit 1. Jänner 2004 Großeltern eines Enkelsohns Konstantin. Mit dem Evangelischen Kirchentag, mit der Evangelischen Akademikerschaft in Deutschland (u.a. Vorsitzender von 2002-2006) und den Evangelischen Akademien bin ich ehrenamtlich in Verbindung. Mit der Evangelischen Kirche in Österreich bin ich durch die Bibelgesellschaft, der Evangelischen Akademie Wien und zahlreiche persönliche Kontakte aus der Zeit der Jugendarbeit in Kontakt.

Stand: März 2006

Vorsitzende des ÖJR
Geschäftsordnung 1959

06.12.2006nach oben