Wie in vielen durchstrukturierten Organisationen ist die Arbeit des ÖJR hauptsächlich Gremiumsarbeit. Beeindruckt hat mich aber immer die hohe Qualität dieser Arbeit in den Vorstandssitzungen. Ich habe noch in keiner Gremiumstätigkeit so viel Vergnügen und produktives Weiterkommen erlebt wie im ÖJR. Es zeigte sich für mich wieder, dass der Notwendige Spaß und das freudvolle Betriebsklima wesentliche Faktoren für ein Weiterkommen sind. Manchmal habe ich mich bei der Vorsitzführung auch von diesem Freundeskreis-Klima mitreißen lassen - aber dazu stehe ich! Natürlich ist trotzdem nicht alles gelungen, was wir angegangen sind; so wie halt auch im richtigen Leben.
Besonders in Erinnerung geblieben sind mir vor allem:
Während meiner Zeit im ÖJR ist es leider nicht gelungen, eine breitere Öffentlichkeit anzusprechen. Noch immer sind wir nicht die anerkannte Ansprechstelle zum Thema Jugend und Ökumene und auch die Akzeptanz innerhalb der Mitgliedsorganisationen ist unterschiedlich. Die Auseinandersetzung mit unserem Selbstverständnis und unseren Zielen ist wohl ein immerwährender Prozess.
Ich danke allen Vorstandsmitgliedern für die freudvolle Zusammenarbeit. Die Arbeit als Vorsitzender war eine wirklich schöne Zeit, die ich nicht missen möchte.
Mein Leben danach habe ich bisher beim Heurigen verbracht. Das liegt weniger an einem verheimlichten Alkoholproblem, sondern vielmehr daran, dass meine Zeit als Vorsitzender erst vor einer halben Stunde zu Ende gegangen ist :-)
Stand: Dezember 2006, 30 Minuten nach Ende der Vollversammlung