Damit ging es in den Endspurt. Michael wurde als Webmaster aktiv, bereitete alle Unterlagen für das Internet auf und programmierte ein Anmeldeformular, das für jede Anmeldung ein PDF-Dokument mit individueller Teilnahme-ID erstellte. Fast der ganze Vorstand durfte sich testanmelden. Martin Siegrist, seines Zeichens Schriftführer des ÖJR, sammelte für das WWW Beispiellogos ähnlicher Organisationen im In- und Ausland. In Mag. Hildegund Mannhalter fanden wir eine als Korrektorin geeichte Juristin, die noch einen letzten Blick auf die endgültigen Ausschreibungsunterlagen warf. Beim letzten Vorbereitungstreffen konnten wir erfreut feststellen, dass nach bestem Wissen und Gewissen alle Arbeiten erledigt waren.
Die Vollversammlung des Ökumenischen Jugendrats gab Anfang Dezember 2006 den Startschuss für den Logowettbewerb und wenige Tage später war die Ankündigung in Österreich unterwegs. Als Einsendeschluss wählten wir den 17. April, um auch noch die Osterferien als kreative Zeit für Logoentwürfe mitzunehmen.
Etwas über fünfzig Personen zwischen 16 und 56 meldeten sich auf unserer Seite im Internet an. Nach einem Erinnerungsmail an die Empfänger(innen) der Aussendung und Mails an alle, die sich angemeldet hatten, schickte etwa die Hälfte auch wirklich Vorschläge ein.
Unser Ehrenmitglied Anke Neuenfeldt stellte uns die Räumlichkeiten der Methodistengemeinde in der Sechshauserstraße zur Verfügung. So konnten wir schließlich aus siebzig Entwürfen die zehn besten für die Endrunde im Mai auswählen. Die Bandbreite und Fülle an guten Ideen war beeindruckend.
Fürs Finale durften wir wieder in einer Evangelisch-methodistischen Gemeinde zu Gast sein, diesmal in Floridsdorf, beim stellvertretenden Vorsitzenden, Stefan Schröckenfuchs.
Alle zehn Finalisten wurden noch einmal besprochen und jede Meinung angehört. Von jedem Entwurf gab es auch eine Schwarzweißvariante. Dann kamen wir zum spannenden Schlusspunkt, der Abstimmung samt Stimmenauszählung.
Im Vorfeld war die Vorbereitungsgruppe nicht sicher gewesen, ob es gelungen war, ein System auszuarbeiten, bei dem die ersten drei Plätze ohne Stichwahlen ermittelt werden konnten.
Doch das Ergebnis war eindeutig. Der erste Platz wurde als einziger Entwurf auf allen Stimmzetteln platziert, wobei die schlechteste Bewertung ein zweiter Platz war. Und auch die übrigen Preise konnten sofort ermittelt werden.
Somit konnten wir uns auf die Planung der restlichen Arbeiten konzentrieren. Denn schließlich gehört es zum guten Ton, sich bei allen für die Einsendungen zu bedanken und den Gewinner(innen) ihre Preisen möglichst rasch zukommen zu lassen ...