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Matthäus 25, 14-30
Sonntag, 13. November 2005
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Gedanken zum Text

Ein Mann (Gott) vertraut seinen Dienern (uns Menschen) sein Vermögen (unsere Talente) an. Ziel ist es nicht unbedingt sicher darauf aufzupassen, sondern sie sinnvoll einzusetzen und zu vermehren.

Eigentlich wäre das ja ganz einfach. Das Problem dabei ist nur, dass wir ja nicht wissen, wann der Verwalter mit uns abrechnen will (beim Jüngsten Gericht).

Quasi als Draufgabe bekommen wir dann auch noch diesen Satz: »Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.« - sehr motivierend ist das nicht, finde ich.

Das heißt, ich muss mich zu 100% anstrengen, denn sonst bekomme ich gar nichts?

Ganz so schlimm ist es aber dann scheinbar doch nicht. Immerhin bekommt ja auch der zweite Diener etwas. Nur wenn wir gar nichts tun, werden wir auch nicht belohnt.

Ein bisschen Anstrengung und vor allem Mut verlangt Gott von uns!

Methodisch-didaktische Hinweise

Fragen stellen

(zuerst in Einzelarbeit, dann zu zweit austauschen und eventuell erweitern durch Fremdeinschätzung)

Im Anschluss kann man das Gebet der Töpfer aus Taizé (Herr, mache mich zu einer Schale) beten und dabei Gott danken und gleichzeitig auch bitten.

Planung

»Wenn Zeit und Geld überhaupt keine Rolle spielen, was würde ich dann in meinem Leben tun?«

Beantwortet diese Frage für euch alleine. Anschließend könntet ihr einen Plan erstellen, was ihr bis zu einem gewissen Zeitpunkt (z.B. in einem Jahr) erlebt haben wollt. Eine Unterteilung in Beruf/Ausbildung, Beziehungen zu Menschen und Interessen/Freizeit kann hilfreich sein. Weiters könntet ihr noch - als ganze Gruppe - probieren einen Leitspruch für euch zu finden.

Autorin

Sylvia Berger ist ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Katholischen Jugend

25.06.2006nach oben