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Matthäus 20, 1-16
Sonntag, 18. September 2005
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Gedanken zum Text

Egal wann man zu glauben beginnt, alle bekommen die gleichen Rechte und den gleichen Lohn. Wer gut ist, wird ins Reich Gottes aufgenommen. Dort gibt es nicht die Sterne-Kategorie wie bei uns in Hotels. Alle dürfen am Gala-Dinner teilnehmen.

»Aber was passiert mit denen, die vor ihrem Gut-Sein alles andere waren?« Nichts anderes als mit denen, die immer schon gut waren. »Heißt das, dass man sein ganzes Leben schlecht sein kann, wenn man dann im letzten Lebensjahr gut und tadelig ist?« Naja, theoretisch könnte man das so weiter überlegen, aber wer weiß denn schon, wann sein Leben zu Ende geht?

Die Frage, die sich wohl jeder einmal stellt, lautet: »Hat mein Leben einen Sinn? Was gibt meinem Leben Sinn?« Es ist die Frage, ob wir selbst unserem Leben Sinn geben können, oder ob der Sinn nicht schon vorherbestimmt ist und wir ihn nur zu entdecken brauchen. Aber ganz ohne unser Zutun wird es nichts werden. Ein bisschen Arbeitswille, wie bei den Arbeitern die in der elften Stunde angeworben werden, kann zumindest nicht schaden. Gott wird uns belohnen für das was wir tun. Aber sein Lohn ist kein irdischer - falls jemand Geld erwartet, wird sie/er enttäuscht sein. Aber Gott ist gerecht - und er ist gütig!

Methodisch-didaktische Hinweise

Autorin

Sylvia Berger ist ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Katholischen Jugend.

25.06.2006nach oben