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Lukas 5, 1-11
Sonntag, 8. Februar 2010
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Gedanken zum Text

Jesus ruft einen Fischer – Simon – und beruft ihn zum Menschenfischer. Jesus gibt ihm eine konkrete Aufgabe vor:

Simon lässt alles stehen und liegen und folgt Jesus.

Gott ruft uns Menschen ins Leben, stattet uns mit einer Begabung, einem Potenzial aus, gibt unserem Leben einen Plan und ein Ziel. Er fordert uns heraus, diese Gaben zu entfalten. Auch wir sind gerufen, unsere Stärken, für Jesus einzusetzen, damit andere Menschen die Frohe Botschaft erfahren

Auch wir dürfen mal - wie Simon - alles stehen und liegen lassen und uns Zeit nehmen

Hier geht es auch um Zutrauen, um Vertrauen und um Glauben. Trotz Frustration versucht es Simon noch einmal. Wie oft erleben wir Frustrationen, Niederlagen, Enttäuschungen – und wie gehen wir mit ihnen um?

Welches Vertrauen muss Simon in die Person Jesus gesetzt haben!

»Fahre hinaus auf den See! Dort werft eure Netze zum Fang aus! [...] Das taten sie, und sie fingen eine große Menge Fische, dass ihre Netze zu reißen drohten.«

Methodisch-didaktische Hinweise

Gedanken zum Evangelium

Mit den Kindern/Jugendlichen überlegen, wo ihre Stärken und Fähigkeiten liegen, mit denen sie Menschen fischen können. Diese werden auf einen Papierfisch aufgemalt oder aufgeschrieben und in ein Netz gelegt.

Die Bedeutung des Fisches als Symbol der Christen erfahren

Der Fisch ist ein uraltes Christuszeichen. Die Anfangsbuchstaben seiner griechischen Bezeichnung – ichthys – sind eine Abkürzung für ein Glaubensbekenntnis früher Christen: Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter. Mit den Kindern verschiedene Fische gestalten (falten, ausmalen, usw.)

Autorin

Maria Leitner von der Evangelischen Jugend AB ist Kindergartenpädagogin in der Steiermark.

4.2.2010nach oben