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Lukas 10, 38-42
Sonntag, 18. Juli 2004
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Gedanken zum Text

Jesus besucht zwei Schwestern. Maria setzt sich zu ihm und hört ihm einfach nur zu. Die andere, Martha, versucht eine gute Gastgeberin zu sein und Jesus zu bewirten.

Das ist doch auch ganz normal, dass man seinen Gästen etwas zu trinken und essen anbietet, dass man probiert es dem Gast so angenehm wie möglich zu machen. Die große Gefahr dabei ist jedoch, dass man vergisst sich um den Gast als Person zu kümmern.

Jesus meint auch, dass Maria das Bessere gewählt hat. Immerhin ist er nicht auf die Welt gekommen um bedient zu werden. Er möchte den Menschen seine Botschaft erzählen und das geht nur, wenn man sich nicht mit anderen Dingen ablenkt.

Auch wenn in unserer Zeit oft von multi-task-Fähigkeit die Sprache ist, wird diese genauso oft auch angezweifelt. Und wenn es sich um wichtige bzw. anstrengende Arbeiten handelt, ist man noch immer besser beraten sich darauf voll zu konzentrieren.

»Aber nur eines ist notwendig.« heißt es im letzten Vers. Jesus selbst in Wort und Tat.

Wir sollen uns die Chance ihn zu hören nicht selbst nehmen und sie soll uns auch von anderen nicht genommen werden.

Methodisch-didaktische Hinweise

Autorin

Sylvia Berger von der Katholischen Jugend studiert Betriebswirtschaft in Wien.

25.06.2006nach oben