Logo des Ökumenischen Jugendrats

ökumenischer jugendrat

ZVR  630 280 527
Wilhelminenstr. 91/II f
1160 Wien
Tel  +43-676-880 11 18 00
Fax +43-1-481 09 91-30
oejr@junge-oekumene.at

Bibel-Klick

Bibelstelle

Lukas 10, 1-12.17-20
Sonntag, 8. Juli 2007
zur Übersicht

Gedanken zum Text

Vor diesem Text finden wir in der Bibel die Aussendung der 12 Apostel. Sie wurden mit dem gleichen Auftrag entsandt wie jetzt die 72. Die Zahl 72 (oder 70) steht für alle Völker der Erde (nach Genesis 10). Weiters steht die Zahl 72 für alle wachen Christen. Jede(r) von uns ist aufgerufen, die Botschaft Christi zu verbreiten.

Wenn Gott seinen Frieden verteilen lässt, dann geht es nicht nur darum, dass es dann keinen Krieg und Streit mehr geben wird und alle Menschen in Harmonie leben werden. Das Wort Schalom (göttlicher Friede) bedeutet viel mehr. Es geht darum, dass Gott uns liebt und er uns diese Liebe auch zeigen möchte. Wenn wir einander seinen Frieden wünschen, geht es also auch darum, jemandem anderen etwas Gutes zu wünschen. Dieser göttliche Friede ist das Höchste, was wir einander wünschen können. Wirklich geben kann ihn nur Gott selbst.

Wenn der Text lautet: »Das Reich Gottes ist nahe«, so drückt das ebenfalls diese unumstößliche Liebe Gottes an uns aus. Er möchte sein Reich mit uns allen teilen. Er hat uns seinen Sohn geschenkt. Durch ihn und - da er diese Kraft auch an uns übermittelt hat - auch durch uns, können Menschen geheilt werden. Nicht jeder von uns ist Arzt/Ärztin, aber wenn wir einander Gutes tun, so bewirkt das eine Art innerer Heilung.

Methodisch-didaktische Hinweise

Autorin

Sylvia Berger ist ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Katholischen Jugend und Vorsitzende des ÖJR.

3.7.2007nach oben