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Johannes 17, 6a.11b-19
Sonntag, 28. Mai 2006
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Gedanken zum Text

Die Einheit ist das große Thema im Gebet Jesu in Johannes 17. Offensichtlich stellt Jesus den höchsten Anspruch von Einheit an seine Jüngerinnen und Jünger. Einheit maximal will er von ihnen. Und er zeigt auch gleich auf das Vorbild für diese Einheit: Die Einheit, die er selbst mit dem Vater hat. Ist eine solche Einheit nicht ein für Menschen unmögliches Ziel? Ist damit nicht auch das Projekt Ökumene von vornherein gescheitert?

Zugleich aber erbittet Jesus die Einheit beim einzigen, von dem er sie erwarten kann. Gott selbst kann tatsächlich diese Einheit bewirken. Warum sollten wir nicht genau deswegen gegen jeden Realismus mit Jesus beten? »Allein den Betern kann es noch gelingen ...« so beginnt ein Gedicht von Reinhold Schneider.

Und das sind Jesu Maßnahmen für die Einheit:

Methodisch-didaktische Überlegungen

Die vier Bereiche könnten wie vier Quadranten auf einem großen Bogen Papier angelegt sein. Was fällt uns zu den vier Bereichen ein?

Wir machen eine Klebecollage, in dem wir auf einem zweiten großen Bogen Papier wieder die vier Quadranten einteilen und in jeden der vier Quadranten Bilder (aus Illustrierten, Kalendern, Zeitungen etc.) für das Thema einkleben

Schlussgespräch

Wo, in welchem Bereich, würdest du am liebsten die Bemühungen um die Einheit der Christen unterstützen? Warum?

Autor

Dietrich Fischer-Dörl vom Kinder- und Jugendwerk der Baptisten ist Pastor und Jugendreferent in Wien

06.06.2006nach oben