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Johannes 14, 1-12
20. April 2008
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Gedanken zum Text

»Wenn ihr mich erkannt habt, werdet ihr auch meinen Vater erkennen.« Ist dir das noch nie passiert? Du kennst jemanden und der/die ist ganz eindeutig seiner/ihrer Familie zuzuordnen. Manchmal haben alle ein ähnliches Gesicht, manche Familien oder Freunde erkennt man an der Kleidung und andere einfach auch an der Art, wie sie leben und mit Menschen umgehen. In meiner Heimatpfarre gibt es mehrere dieser Familien - und jedes mal wieder muss ich überlegen, wer da jetzt vor mir steht: Elisabeth, Bernadette oder Theresa.

So ähnlich stelle ich mir das auch bei Gott und Jesus vor. Sie sind einer Familie zuordenbar, haben eine gemeinsame Art zu leben.

Ich finde es schön, wenn Johannes in Bildern spricht. Jeder kann sich etwas vorstellen und einer Wohnung und einem Weg, und dennoch wird sich jeder etwas anderes vorstellen. Jesus verspricht uns eine Wohnung bei Gott. Den Weg dorthin muss jeder selbst gehen, aber er zeigt ihn uns. Er selbst - und seine Art zu leben - ist der Weg.

Das heißt nicht, dass wir uns kreuzigen lassen müssen! Wichtig ist, dass wir glauben. Dazu gehört nicht nur, dass wir die Dinge im Glaubensbekenntnis glauben sondern vor allem auch unser Leben nach den Geboten Gottes ausrichten - und dann werden wir noch größere Dinge vollbringen.

Methodisch-didaktische Hinweise

Autorin

Sylvia Berger ist ehrenamtliche Mitarbeiterin in der Katholischen Jugend und Vorsitzende des ÖJR.

22.7.2008nach oben